Der neu ernannte Gouverneur der Zentralbank Südkoreas, Shin Hyun-song, hat seine starke Unterstützung für die Entwicklung einer digitalen Zentralbankwährung (CBDC) und tokenisierter Einlagen zum Ausdruck gebracht. In seiner Antrittsrede am 21. April betonte Shin die Ausweitung dieser digitalen Vermögenswerte durch die zweite Phase des Han River Projekts sowie die Teilnahme an globalen Initiativen wie Project Agora, um die Rolle des Won im internationalen Zahlungsverkehr zu stärken.
Trotz der laufenden legislativen Bemühungen, einen rechtlichen Rahmen für Stablecoins in Südkorea zu schaffen, ging Shin in seiner Rede nicht auf won-gestützte Stablecoins ein. Früher kritisch gegenüber Stablecoins während seiner Zeit bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, scheint Shins Haltung sich gelockert zu haben, wobei Berichte darauf hindeuten, dass er nun glaubt, won-gestützte Stablecoins könnten neben CBDCs koexistieren.
Der neue CBDC-Gouverneur Südkoreas setzt sich für tokenisierte Einlagen ein und zeigt sich vorsichtig gegenüber Stablecoins
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