Die für April geplante Überarbeitung des CLARITY Act, eines wichtigen Gesetzesentwurfs zur Struktur des Kryptomarktes, wurde auf Mai verschoben. Senator Thomas Tillis, ein führender Verhandlungsführer, betonte die Notwendigkeit von mehr Zeit, um eine umfassende Einbindung der Interessengruppen sicherzustellen. Die Verzögerung folgt auf Widerstand aus der Bankenbranche bezüglich eines Stablecoin-Ertragsdeals und Kritik aus dem Weißen Haus.
Die Verschiebung hat die Marktstimmung beeinflusst, wobei die Wahrscheinlichkeit für die Verabschiedung des Gesetzes auf der Prognoseplattform Polymarket auf ein Dreimonatstief von 45 % gefallen ist, bevor sie sich leicht auf 48 % erholte. Die Verzögerung wirft Bedenken hinsichtlich der Zukunft des Gesetzes auf, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden Zwischenwahlen im November. Die Digital Chamber, eine Krypto-Lobbygruppe, hat den Bankenausschuss des Senats aufgefordert, den Überarbeitungsprozess zu beschleunigen und die Dringlichkeit einer regulatorischen Klarheit im Kryptosektor hervorzuheben.
CLARITY-Gesetz: Markup auf Mai verschoben, Chancen auf Verabschiedung sinken
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