Mitbegründer von NEAR Protocol warnt vor Anstieg von KI-gesteuerten Hackerangriffen
Illia Polosukhin, Mitbegründer von NEAR Protocol, hat auf die wachsende Bedrohung durch KI-unterstütztes Hacking hingewiesen, das traditionelle Methoden der Codeüberprüfung übertrifft. Polosukhin stellte fest, dass KI die Entdeckung von Software-Schwachstellen erheblich beschleunigt und manuelle Überprüfungsmodelle obsolet macht. Er nannte den Balancer-Vorfall im letzten Oktober als einen entscheidenden Moment für KI-gesteuerte Angriffe.
Um dem entgegenzuwirken, plädiert Polosukhin für die Einführung der formalen Verifikation, bei der mathematische Beweise sicherstellen, dass das Verhalten des Codes den Spezifikationen entspricht. KI kann diese Beweise erzeugen, die dann von Menschen überprüft werden, wodurch die für die Beweiserstellung benötigte Zeit verkürzt wird. Er schlägt vor, die formale Verifikation über Smart Contracts hinaus auf kritische Internet- und Netzsoftware auszuweiten. Gleichzeitig hat NEAR ein Upgrade veröffentlicht, das es Nutzern ermöglicht, auf quantenresistente Kontoschlüssel umzusteigen und dem Netzwerk erlaubt, sich bei erhöhter Aktivität automatisch zu skalieren.