Die US-Senatorin Cynthia Lummis hat den CEO von JPMorgan Chase, Jamie Dimon, für seine Kommentare zum Clarity Act kritisiert, indem sie diese als "beleidigend" bezeichnete und andeutete, dass Dimon das Gesetz entweder missverstanden oder falsch dargestellt habe. In einem Interview mit CNBC verteidigte Lummis das Gesetz, das Dimon zufolge es Krypto-Unternehmen erlaubt, Zinsen auf Einlagen und Stablecoins ohne ausreichende Schutzmaßnahmen zu zahlen. Dimon argumentierte außerdem, dass das Gesetz die Anforderungen zur Bekämpfung von Geldwäsche (AML) und des Bankgeheimnisgesetzes (BSA) nicht erfülle, was auf Widerstand der Bankenbranche hindeute. Lummis entgegnete, dass der Clarity Act ausdrücklich AML- und BSA-Verpflichtungen für digitale Vermögenswerte einschließt. Sie ging auch auf ihre Annahme politischer Spenden aus dem Kryptosektor ein und stellte fest, dass solche Beiträge für Ausschussmitglieder üblich sind.