Der südafrikanische Ökonom Dawie Roodt hat die vorgeschlagenen Krypto-Regulierungen des National Treasury kritisiert und gewarnt, dass diese Nutzer zu Kryptowährungen und Stablecoins treiben könnten. Roodt argumentiert, dass die Vorschriften, die neue Meldepflichten und mögliche Vermögensbeschlagnahmungen umfassen, nicht durchsetzbar seien und einen veralteten Versuch staatlicher Kontrolle widerspiegeln. Er ist der Ansicht, dass die Fähigkeit der Blockchain-Technologie, kostengünstige grenzüberschreitende Transaktionen zu ermöglichen, traditionelle Devisenkontrollen obsolet machen wird.
Das National Treasury verteidigte die Vorschriften am 15. Mai und erklärte, dass sie nicht beabsichtigen, den Besitz von Kryptowährungen zu kriminalisieren oder rückwirkend anzuwenden. Ein Entwurf eines Handbuchs zu grenzüberschreitenden Krypto-Transaktionen wird zur öffentlichen Kommentierung veröffentlicht, um die kommenden Regeln zu klären. Roodt besteht darauf, dass die Bürger zunehmend dezentrale Finanzsysteme wählen werden, sofern Südafrika seine Devisenkontrollen nicht aufhebt.
Südafrikanischer Ökonom kritisiert vorgeschlagene Krypto-Regulierungen
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