Der Oberste Volksgerichtshof Chinas plant, seinen rechtlichen Ansatz zu Kryptowährungen und grenzüberschreitenden Krypto-Streitigkeiten zu verfeinern, was möglicherweise zu einer Verschärfung der gerichtlichen Standards führt. Liu Guixiang, Mitglied des Justizausschusses des Gerichts, kündigte Pläne an, die Entscheidungsstandards für Fälle im Zusammenhang mit virtuellen Währungen und ausländischen Finanzaktivitäten zu erforschen. Diese Initiative steht im Einklang mit Chinas 15. Fünfjahresplan, der die Integration von Cybersicherheit und digitaler Verwaltung betont. Dieser Schritt ergänzt Chinas strenge regulatorische Haltung gegenüber Krypto, bei der virtuelle Währungen wie Bitcoin und Ether keinen rechtlichen Status als Fiatgeld besitzen und damit verbundene Finanzaktivitäten als illegal gelten. Unterdessen entwickelt Hongkong weiterhin einen separaten Regulierungsrahmen, erteilt Lizenzen für Stablecoins und berät über Dienstleistungen im Bereich der Verwaltung virtueller Vermögenswerte. Diese Divergenz verdeutlicht die unterschiedlichen regulatorischen Umgebungen für Kryptowährungen im Großraum China.