Die Zentralbank von Ghana hat alle regulierten Finanzinstitute angewiesen, die Unterstützung für nicht autorisierte digitale Geldbörsendienste in Fremdwährungen, die von Kryptowährungsplattformen angeboten werden, einzustellen. Diese Anordnung, die mit sofortiger Wirkung gilt, richtet sich gegen Dienste, die in Fremdwährungen, hauptsächlich US-Dollar, denominiert sind und über verschiedene Kanäle in das lokale Bankensystem integriert werden. Die Zentralbank betonte, dass diese Plattformen nicht über die erforderlichen Genehmigungen gemäß dem Payment Systems and Services Act von 2019 und dem Foreign Exchange Act von 2006 verfügen, wodurch ihre Tätigkeiten illegal sind. Die Anordnung gilt für Banken, Einlageneinrichtungen, Herausgeber elektronischen Geldes und Zahlungsdienstleister und verbietet jegliche Vereinbarungen, die diese nicht autorisierten Fiat-Währungs-Geldbörsensysteme unterstützen. Institutionen, die sich nicht daran halten, müssen mit regulatorischen oder vollstreckungsrechtlichen Maßnahmen rechnen. Zusätzlich hat die Zentralbank einen Virtual Asset Service Desk eingerichtet, um Unternehmen bei Compliance-Anfragen zu unterstützen.