Die Dubai Virtual Asset Regulatory Authority (VARA) hat neue Richtlinien eingeführt, die von Kryptowährungsunternehmen verlangen, datenbasierte Risikomodelle zu übernehmen. Diese Modelle müssen quantitative Geschäftsdaten nutzen, um Echtzeit-Risikobewertungssysteme zu erstellen und damit die traditionellen statischen Verfolgungsmethoden zu ersetzen. Krypto-Unternehmen sind verpflichtet, ihre Risikobewertungen vierteljährlich oder unmittelbar nach wesentlichen betrieblichen Änderungen zu aktualisieren. Nach den neuen Vorschriften müssen Unternehmen Risiken aus Ländern mit hohem Risiko und auf der schwarzen Liste der Financial Action Task Force (FATF) in ihre Systeme integrieren. Darüber hinaus müssen sie zwischen Risikobewertungen für Proliferationsfinanzierung und gezielten Finanzsanktionen unterscheiden, getrennt von allgemeinen Maßnahmen zur Bekämpfung der Geldwäsche. VARA verlangt außerdem, dass Unternehmen Risiken im Zusammenhang mit aufkommenden Technologien wie KI-gesteuerten Operationen und anonymitätsverbesserten Transaktionen dokumentieren, um sicherzustellen, dass diese Bewertungen die Compliance und Ressourcenzuweisung beeinflussen.