Der nigerianische Senat hat einen Gesetzentwurf zur Regulierung von Kryptowährungen vorangetrieben und am Dienstag die zweite Lesung verabschiedet. Die vorgeschlagene Gesetzgebung, eingeführt vom stellvertretenden Senatspräsidenten Barau Jibrin, zielt darauf ab, einen umfassenden regulatorischen Rahmen für virtuelle Vermögenswerte und Dienstleister zu schaffen. Sie schreibt vor, dass Kryptowährungsbörsen Lizenzen beantragen und Transparenz- sowie Compliance-Standards einhalten müssen. Der Gesetzentwurf, der darauf abzielt, Investoren zu schützen und Nigerias digitale Wirtschaft zu stärken, wurde zur weiteren Prüfung an den Ausschuss für Kapitalmärkte weitergeleitet, wobei innerhalb von vier Wochen ein Bericht erwartet wird. Der Fraktionsführer Tahir Monguno hob Nigerias hohe Akzeptanzrate von Kryptowährungen hervor, stellte jedoch fest, dass das Land im Vergleich zu anderen afrikanischen Nationen bei regulatorischen Maßnahmen zurückliegt, und betonte die Notwendigkeit eines klaren rechtlichen Rahmens, um Risiken zu mindern und illegale Aktivitäten einzudämmen.