Gavin Wood hat Bedenken hinsichtlich der zunehmenden regulatorischen Compliance von Kryptowährungsprojekten geäußert und diese mit traditionellen Banksystemen verglichen. Er argumentiert, dass diese Projekte, je mehr sie sich an regulatorische Rahmenbedingungen anpassen, vom ursprünglichen dezentralen Ethos der Kryptowährungen abweichen und sich in die bestehende Finanzordnung integrieren. Wood warnt, dass solange die Welt auf undurchsichtige Institutionen und Einzelpersonen angewiesen ist, die von diesen Systemen profitieren können, wahre wirtschaftliche Autonomie unerreichbar bleibt. Er warnt auch vor sogenannten dezentralen Projekten, die möglicherweise immer noch von zentralisierten Teams kontrolliert werden und somit das Versprechen echter finanzieller Unabhängigkeit untergraben.