Die US-Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) hat eine Regeländerung genehmigt, die es der New Yorker Börse ermöglicht, Optionen auf Multi-Kryptowährungs-Warenfonds zu listen. Dies stellt eine bedeutende Erweiterung gegenüber der bisherigen Zulassung von Optionen nur auf Einzel-Kryptowährungsfonds dar. Nach der neuen Regel muss jede Kryptowährung innerhalb eines Fonds strenge Liquiditätsanforderungen erfüllen, einschließlich eines durchschnittlichen täglichen Marktwerts von mindestens 700 Millionen US-Dollar im vergangenen Jahr. Darüber hinaus müssen Derivatekontrakte für diese Kryptowährungen auf Plattformen gehandelt werden, die über robuste Überwachungs- und Informationsaustauschvereinbarungen verfügen. Die Entscheidung der SEC zielt darauf ab, Investoren eine breitere Exposition und Absicherungsinstrumente für Kryptowährungswerte zu bieten und gleichzeitig die Marktprozesse zu vereinfachen, indem die Notwendigkeit individueller SEC-Genehmigungen für jeden neuen Fonds entfällt.