Der wahre Betreiber der zusammengebrochenen europäischen Krypto-Börse Zondacrypto versteckt sich Berichten zufolge in Dubai, wobei die Verluste der Kunden möglicherweise 100 Millionen US-Dollar übersteigen. Polnische Medien berichten, dass der offizielle Vertreter der Börse in Dubai mit einem Mann namens "Maniek" gesehen wurde, der als der wahre Betreiber des Geschäfts identifiziert wurde. Der CEO Przemysław Kral, der als "Frontmann" fungierte, verschwand, nachdem die Reserven der Börse um über 99 % eingebrochen waren. Zunächst wurde angenommen, dass er nach Israel geflohen sei, nun ist bestätigt, dass Kral in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist. Zondacrypto, ursprünglich 2014 als BitBay gegründet, wurde unter der Führung von Kral im Jahr 2021 umbenannt und nach Estland verlegt. Berichten zufolge könnte die Börse von der russischen Tambow-Verbrecherbande kontrolliert worden sein, was etwa 30.000 polnische Kunden betrifft. Die Verluste werden auf mindestens 350 Millionen PLN (etwa 97 Millionen US-Dollar) geschätzt, mit der Möglichkeit höherer Beträge. Außerdem wurde der Gründer Sylwester Suszek im Jahr 2022 vermisst, und eine Wallet mit 4.500 Bitcoins bleibt unzugänglich.