US-Senatoren verhandeln über einen Kompromiss bei den Erträgen von Stablecoins, um den ins Stocken geratenen CLARITY-Gesetzentwurf voranzubringen, ein zentrales Gesetzesvorhaben zur Strukturierung des Kryptomarktes. Der Gesetzentwurf war aufgrund von Bedenken der Bankenbranche ausgesetzt worden, dass Erträge aus Stablecoins Bankeinlagen abziehen könnten. Die Senatorin aus Maryland, Angela Alsobrooks, betonte die Notwendigkeit von Kompromissen, um Innovationen zu fördern und gleichzeitig Einlagen zu schützen. Senator Mike Rounds schlug vor, die Erträge an die Kontobewegungen statt an die Kontostände zu koppeln, ein Modell, das vom CEO von JPMorgan Chase, Jamie Dimon, unterstützt wird und bei einem Treffen im Weißen Haus diskutiert wurde. Die jüngsten Regeln des Office of the Comptroller of the Currency erlauben kundenorientierte Ertragsprogramme, was Flexibilität für eine mögliche Einigung bietet. Wenn die Senatoren einen Konsens erzielen, könnte der Gesetzentwurf trotz anhaltender Bedenken der Bankenbranche zur Ausschussprüfung weitergeleitet werden.