Vier große US-Strafverfolgungsorganisationen haben Bedenken geäußert, dass das "Clarity Act" Ermittlungen zu Kryptowährungsdelikten behindern könnte. In einem Schreiben an das Justizministerium und das Weiße Haus hoben die National District Attorneys Association, die National Association of Assistant U.S. Attorneys, die International Association of Chiefs of Police und die National Sheriffs’ Association potenzielle regulatorische Schlupflöcher in Abschnitt 604 des Gesetzes hervor. Die fragliche Bestimmung bietet eine "Safe-Harbor"-Ausnahme für nicht-kustodiale Entwickler, die nach Ansicht der Strafverfolgungsbehörden Personen oder Einrichtungen schützen könnte, die an der Übertragung von Krypto-Assets beteiligt sind. Diese Ausnahme könnte ihrer Warnung zufolge Ermittlungen und Strafverfolgungen im Zusammenhang mit Krypto-Verbrechen behindern und das derzeitige Anti-Geldwäsche-Rahmenwerk untergraben.