Die Financial Intelligence Unit Indiens hat drei große Krypto-Börsen verpflichtet, außerbörsliche (OTC) Transaktionen über 10.000 US-Dollar zu melden. Die Richtlinie, die ab Januar 2026 in Kraft tritt, konzentriert sich auf die Identifizierung der wirtschaftlich Berechtigten, insbesondere in Fällen, in denen private Unternehmen oder Vermittler die tatsächlichen Eigentümer verschleiern könnten. Dieser Schritt zielt darauf ab, Risiken im Zusammenhang mit Geldwäsche und Steuerhinterziehung zu verringern, da OTC-Geschäfte, die direkt zwischen Plattformen und Kunden abgewickelt werden, aufgrund ihrer potenziellen Intransparenz als risikoreich gelten. Indien, ein führender Kryptomarkt, verfügt über keine offiziellen Daten zur Größe seines OTC-Marktes.