Der US-GENIUS Act trat am 1. April 2026 offiziell in Kraft und markiert einen bedeutenden regulatorischen Meilenstein für Stablecoins. Das US-Finanzministerium und das Office of the Comptroller of the Currency (OCC) haben ein 30-tägiges Registrierungsfenster für "Permitted Payment Stablecoin Issuers" (PPSI) eröffnet, das große Emittenten wie Circle und Paxos verpflichtet, eine Konformitätsanmeldung vorzunehmen. Dieser Schritt zielt darauf ab, Stablecoins unter die Bundesregulierung zu stellen und verlangt, dass sie 1:1 durch Bargeld oder kurzfristige US-Staatsanleihen gedeckt sind.
Die Umsetzung des GENIUS Act führt einen dualen bundesstaatlichen und staatlichen Regulierungsrahmen ein, der es Stablecoins mit einem Emissionsvolumen von unter 10 Milliarden US-Dollar ermöglicht, unter staatlichen Vorschriften zu operieren, die als "wesentlich gleichwertig" angesehen werden. Dieser Rahmen könnte zu regulatorischem Arbitrage führen, wie von Institutionen wie CSIS und der Brookings Institution festgestellt wurde. Die Anforderungen des Gesetzes an Reservevermögen werden voraussichtlich den Markt für kurzfristige Staatsanleihen beeinflussen und möglicherweise die Renditen drücken, da konforme Stablecoins ihre Bestände erhöhen.
Der GENIUS Act stellt die erste umfassende Bundesgesetzgebung dar, die sich auf Zahlungs-Stablecoins in den USA konzentriert, mit dem Ziel, "gesetzliches Zahlungsmittel USD" neu zu definieren und festzulegen, wer berechtigt ist, es auszugeben. Die Durchsetzungsphase des Gesetzes wird als kritischer Wendepunkt für den Stablecoin-Markt angesehen, wobei in den nächsten 90 Tagen potenzielle strukturelle Neuausrichtungen erwartet werden, während die Emittenten die neue regulatorische Landschaft navigieren.
US-GENIUS-Gesetz setzt Rahmen für Stablecoin-Regulierung durch
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