Ein Entwurf des US Clear Act, der ein Verbot von Erträgen für passive Stablecoin-Guthaben vorsieht, hat zu einem Kursrückgang der Circle (CRCL)-Aktien um 20 % geführt. Analysten von Citigroup und Bernstein betonen jedoch, dass diese Beschränkungen keine grundlegende Bedrohung für das Geschäftsmodell von Circle darstellen. Das Team des Citi-Analysten Peter Christiansen hob hervor, dass der Kernumsatz von Circle unbeeinträchtigt bleibt, da das Unternehmen bereits die meisten Reserveerträge an Partner wie Coinbase weitergeleitet hat und somit direkte Ertragszahlungen an Token-Inhaber vermeidet. Citi hält an einer Hochrisikobewertung für Circle mit einem Kursziel von 243 US-Dollar fest.
Die Bernstein-Analysten unter der Leitung von Gautam Chhugani argumentieren, dass die Reaktion des Marktes auf einem Missverständnis beruht. Die vorgeschlagene Gesetzgebung richtet sich gegen das 3,5 %-Ertragsprodukt von Coinbase auf USDC, nicht gegen Circle selbst. Die Reserveeinnahmen von Circle in Höhe von 2,64 Milliarden US-Dollar für das Geschäftsjahr 2025 unterstreichen das stabile Geschäftsmodell. Bernstein stuft Circle als Outperform mit einem Kursziel von 190 US-Dollar ein.
Einschränkungen bei Stablecoin-Renditen dürften das Kerngeschäft von Circle laut Analysten kaum beeinträchtigen
Haftungsausschluss: Die auf Phemex News bereitgestellten Inhalte dienen nur zu Informationszwecken.Wir garantieren nicht die Qualität, Genauigkeit oder Vollständigkeit der Informationen aus Drittquellen.Die Inhalte auf dieser Seite stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar.Wir empfehlen dringend, eigene Recherchen durchzuführen und einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren, bevor Sie Anlageentscheidungen treffen.
