Große US-Banken, vertreten durch das Bank Policy Institute (BPI), erwägen eine Klage gegen das Office of the Comptroller of the Currency (OCC), um die Ausstellung von Trust-Charters an Kryptowährungsunternehmen zu stoppen. Diese mögliche rechtliche Maßnahme folgt auf die bedingte Genehmigung von Trust-Bank-Charters für mehrere Krypto-Firmen, darunter Circle und Ripple, durch das OCC im Dezember 2025. Dieser Schritt hat bei traditionellen Banken Bedenken hinsichtlich regulatorischer Arbitrage und unlauterem Wettbewerb ausgelöst.
Der Streitpunkt dreht sich um das Interpretative Schreiben 1176, das die Aktivitäten von Trust-Banken neu definierte und den Zugang zu Charters für Krypto- und Fintech-Unternehmen erleichterte. Kritiker argumentieren, dass das OCC formelle Regelsetzungsverfahren umgangen hat, was möglicherweise gegen das Administrative Procedure Act verstößt. Die Conference of State Bank Supervisors und die Independent Community Bankers of America haben ebenfalls ihre Ablehnung geäußert, da sie befürchten, dass diese Charters die traditionellen Bankstandards untergraben könnten.
Während das OCC sich darauf vorbereitet, am 1. April Regeländerungen umzusetzen, könnte die Reaktion des Bankensektors und mögliche Rechtsstreitigkeiten einen bedeutenden Rechtsstreit über die Zukunft der Finanzregulierung in den USA markieren. Das Ergebnis wird bestimmen, inwieweit Krypto-Unternehmen unter den aktuellen regulatorischen Rahmenbedingungen in das US-Finanzsystem integriert werden können.
US-Banken erwägen rechtliche Schritte gegen OCC wegen Krypto-Treuhandlizenzen
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