Die britische Regierung wird Kryptowährungsspenden im Rahmen einer umfassenden Überprüfung der Gesetze zur politischen Finanzierung genau unter die Lupe nehmen, nachdem ein Bestechungsfall mit einem Politiker der Reformpartei bekannt wurde. Der Minister für Kommunen, Steve Reed, kündigte die Untersuchung im Unterhaus an und betonte die Bedenken hinsichtlich ausländischer Finanzierungseinflüsse auf die britische Politik. Die Ergebnisse der Überprüfung, die bis Ende März erwartet werden, sollen die bevorstehende Gesetzgebung zu Wahlen und Demokratie informieren. Diese Initiative erfolgt vor dem Hintergrund der Befürchtung, dass das demokratische System des Vereinigten Königreichs anfällig für ausländische Spenden und Bestechungsgelder ist. Die Überprüfung wurde durch den Fall von Nathan Gill angestoßen, einem ehemaligen Vorsitzenden der Reformpartei in Wales, der zu zehn Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt wurde, weil er Bestechungsgelder angenommen hatte, um pro-russische Aussagen als Mitglied des Europäischen Parlaments zu machen.