Die anhaltende Kritik von Präsident Trump an der Federal Reserve sorgt laut Joachim Nagel von der EZB für Besorgnis über die Stabilität der US-Geldpolitik. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Leitzins bis Ende 2026 4,25 % erreicht, steigt, da Trumps Druck auf die Fed, einschließlich Entlassungsdrohungen und umstrittener Nominierungen, deren Unabhängigkeit gefährdet. Diese politische Einmischung verunsichert die Märkte und könnte höhere Zinsen erforderlich machen, um die Glaubwürdigkeit zu wahren. Auf dem Bitcoin-Markt zeigt sich Misstrauen gegenüber US-Institutionen, wobei die Wahrscheinlichkeit, dass Bitcoin im April auf 60.000 US-Dollar fällt, mit 1,1 % niedrig bleibt, nachdem sie einen Tag zuvor noch bei 2 % lag. Trotz dieser Situation hat der Markt noch keine bedeutende Verschiebung hin zu alternativen Anlagen eingepreist. Der Markt für den Leitzins hat in den letzten 24 Stunden keinen Handel verzeichnet, was darauf hindeutet, dass die Händler auf klarere Signale warten. Unterdessen bleibt der Bitcoin-Markt stabil, mit täglich 5.014 USDC im Handel, trotz möglicher institutioneller Abwanderung vom Dollar.