Das Handelsvolumen von Kryptowährungen in Südkorea ist im Jahresvergleich um 80 % eingebrochen, was eine bedeutende Verschiebung der Marktdynamik widerspiegelt. Daten zeigen einen Rückgang von 371,4 Billionen Won auf 77,6 Billionen Won in vergleichbaren Monatszeiträumen, was eine Schrumpfung eines der wichtigsten digitalen Vermögensmärkte Asiens hervorhebt. Dieser Rückgang wird auf eine Kombination aus Konsolidierung nach dem Bullenmarkt, strengen regulatorischen Maßnahmen und einem breiteren makroökonomischen Umfeld mit höheren Zinssätzen zurückgeführt. Die führenden Börsen Upbit und Bithumb meldeten erhebliche Rückgänge, wobei das Volumen bei Upbit um 82 % und bei Bithumb um 74 % sank. Die allgemeine Marktkontraktion hat die Einnahmen und die Liquidität der Börsen beeinträchtigt und wirft Fragen zur Marktreife und zu den Auswirkungen der Regulierung auf. Analysten vermuten, dass dies einen Übergang vom spekulativen Handel zu stabileren, langfristigen Anlagestrategien signalisiert, was durch stabile Nutzerzahlen trotz reduzierter Handelsaktivität belegt wird.