Der Handelstisch von JPMorgan hat eine Warnung herausgegeben, dass eskalierende Spannungen im Nahen Osten zu einem Rückgang des S&P 500 um 10 % führen könnten. Andrew Tyler, Leiter der Global Market Intelligence bei JPMorgan, betonte die Bedenken hinsichtlich des Mangels an Deeskalation in der Region und der steigenden Ölpreise, die über 100 US-Dollar pro Barrel gestiegen sind. Dies hat zu einer taktisch bärischen Haltung gegenüber US-Aktien geführt. Tyler stellte fest, dass die aktuellen Anlegerpositionen nicht auf einen Abschwung vorbereitet sind, wobei die Gesamtpositionierung neutral bleibt. Trotz der Erwartungen an eine Deeskalation verkauften Händler letzte Woche netto Energiewerte. Die Ölpreise sind jedoch nach Produktionskürzungen der Golfstaaten gestiegen, was Befürchtungen über anhaltende Lieferunterbrechungen und Stagflation schürt. Tyler schlägt vor, dass diese Risiken schnell verschwinden könnten, wenn der Konflikt nicht andauert, da die makroökonomischen Fundamentaldaten weiterhin Risikoanlagen unterstützen.