Das Zollamt von Seoul in Südkorea hat eine kriminelle Organisation zerschlagen, die in illegale Währungsumtauschgeschäfte und Geldwäsche unter Verwendung virtueller Vermögenswerte verwickelt war. In den letzten vier Jahren soll die Gruppe Plattformen wie WeChat Pay und Alipay genutzt haben, um Zahlungen zu empfangen, virtuelle Vermögenswerte im Ausland zu kaufen und diese auf Wallets in Südkorea zu übertragen, wo sie in koreanische Won umgewandelt wurden. Die insgesamt gewaschene Summe wird auf 1,489 Billionen Won (1,2 Milliarden US-Dollar) geschätzt. Drei Personen, darunter ein chinesischer Staatsbürger in seinen 30ern, wurden wegen Verstoßes gegen das Devisentransaktionsgesetz angeklagt. Die Gruppe bot Dienstleistungen für Handelszahlungen, zollfreie Einkäufe und Studienfinanzierungen im Ausland an und handhabte zudem nicht näher bezeichnete Gelder. Sie warb sogar mit ihren Dienstleistungen für die illegale Überweisung von Geldern für Schönheitsoperationen. Der Fall verdeutlicht die anhaltenden Herausforderungen bei der Regulierung von Kryptowährungstransaktionen und der Verhinderung von Finanzkriminalität.