Das Büro des US-Staatsanwalts für den östlichen Bezirk von Virginia hat den venezolanischen Staatsangehörigen Jorge Figueira wegen Verschwörung zur Geldwäsche von etwa 1 Milliarde US-Dollar angeklagt, hauptsächlich über Kryptowährungs-Wallets und -Plattformen. Laut FBI nutzten Figueira und sein Netzwerk Bankkonten, Börsenkonten, private Krypto-Wallets und Briefkastenfirmen, um illegale Gelder in Krypto-Assets umzuwandeln. Diese Vermögenswerte wurden dann von Liquiditätsanbietern in Dollar umgetauscht und auf Konten in mehreren Ländern, darunter Kolumbien, Panama und Mexiko, transferiert. Die Staatsanwaltschaft betonte, dass die meisten Gelder zunächst über Krypto-Handelsplattformen eingezahlt und später an inländische und internationale Einrichtungen verteilt wurden. Bei einer Verurteilung droht Figueira eine Höchststrafe von 20 Jahren Haft.