Die südkoreanische Finanzdienstleistungskommission und der Finanzaufsichtsbehörde kündigten am 8. April eine gemeinsame Initiative mit der Digital Asset Exchange Association (DAXA) und lokalen Börsen an, um das Verzögerungssystem für virtuelle Vermögenswerte bei Auszahlungen zu stärken. Ziel dieses Schrittes ist es, zu verhindern, dass Gelder aus Telekommunikationsbetrug schnell von den Börsen abgezogen werden.
Die neuen Vorschriften standardisieren zuvor uneinheitliche Ausnahmen bei Auszahlungsverzögerungen über die Börsen hinweg und verlangen eine umfassende Bewertung der Transaktionshäufigkeit, -dauer und der Geldbeträge. Regulatorische Daten zeigten, dass von Juni bis September 2025 59 % der betrugsbezogenen Konten mit Ausnahmen bei Auszahlungsverzögerungen verbunden waren. Nach den neuen Standards wird erwartet, dass der Anteil der Ausnahme-Konten auf weniger als 1 % aller Nutzer sinkt. Die Börsen werden zudem verstärkte KYC- und Herkunftsprüfungen der Gelder bei Ausnahme-Konten mindestens einmal jährlich durchführen und ein Überwachungssystem für Auszahlungsdaten einrichten.
Südkorea verschärft Regeln zur Verzögerung von Krypto-Auszahlungen zur Betrugsbekämpfung
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