Die Polizei von Hongkong hat bedeutende Fortschritte bei der Untersuchung des Betrugs mit der virtuellen Vermögensplattform JPEX bekannt gegeben. Dabei wurden 80 Personen festgenommen und Vermögenswerte im Wert von etwa 228 Millionen HK-Dollar eingefroren. Dieser Fall, der als der größte seiner Art in der jüngeren Geschichte Hongkongs beschrieben wird, betrifft über 2.700 Opfer, die Verluste von mehr als 1,6 Milliarden HK-Dollar gemeldet haben. Der leitende Superintendent Han Chenghao vom Büro für Wirtschaftsdelikte gab bekannt, dass 10 Personen wegen "Geldwäsche" und "Verschwörung zur Geldwäsche" angeklagt wurden. Trotz der Festnahmen hat sich bisher keine Organisation als legitimer Betreiber von JPEX zu erkennen gegeben, und die Ermittlungen zur Identifizierung der Hintermänner des Schemas dauern an.