Die Zentralbank von Kuba hat zehn Unternehmen die Nutzung von Kryptowährungen für grenzüberschreitende Zahlungen genehmigt, was einen ersten Schritt für das Land darstellt. Diese Entscheidung, die am 23. März im Amtsblatt veröffentlicht wurde, erlaubt neun kleinen und mittelständischen Privatunternehmen sowie einem Joint Venture, internationale Transaktionen mit digitalen Währungen durchzuführen. Die Genehmigung ist für ein Jahr gültig und kann verlängert werden. Diese Unternehmen, die in Bereichen wie IT, Softwareentwicklung, Gastronomie, Transport und Leichtindustrie tätig sind, müssen ihre Transaktionen über lizenzierte Anbieter von virtuellen Vermögenswerten abwickeln und vierteljährlich der Zentralbank Bericht erstatten. Dieser Schritt ist Teil der fortlaufenden digitalen Transformation des Finanzsystems Kubas, nachdem Kryptowährungen im Jahr 2021 rechtlich anerkannt wurden.