Die südkoreanische Finanzdienstleistungskommission (FSC) hat ein neun Jahre lang bestehendes Verbot von Unternehmensinvestitionen in Kryptowährungen aufgehoben, wodurch börsennotierte Unternehmen und professionelle Investoren den Handel mit digitalen Vermögenswerten erlaubt wird. Nach den neuen Richtlinien können berechtigte Unternehmen jährlich bis zu 5 % ihres Eigenkapitals in die 20 größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung an den wichtigsten Börsen Südkoreas investieren. Diese politische Änderung öffnet den Markt für etwa 3.500 Unternehmen und könnte erhebliches Kapital freisetzen. Trotz der positiven Aufnahme argumentieren einige Branchenkritiker, dass die 5 %-Investitionsgrenze im Vergleich zu anderen Regionen wie den USA, Japan und der EU, die solche Beschränkungen nicht auferlegen, zu restriktiv sei. Es wird erwartet, dass die FSC die Richtlinien bis Anfang 2026 finalisiert, wobei der Unternehmenshandel voraussichtlich später im Jahr beginnen wird.