Eine kürzlich von Ripple durchgeführte Umfrage unter über 1.000 globalen Finanzmanagern zeigt, dass 72 % der Befragten der Meinung sind, dass Institutionen ihre Wettbewerbsfähigkeit riskieren, wenn sie digitale Vermögenswerte ignorieren. Die Umfrage, die Anfang 2026 durchgeführt wurde, hebt eine Verschiebung von spekulativem Interesse hin zu operativer Notwendigkeit in der Finanzbranche hervor, mit einem Fokus auf sichere und skalierbare Einführung digitaler Vermögenswerte. Stablecoins haben sich als ein zentrales Interessengebiet herauskristallisiert, wobei 74 % der Befragten ihr Potenzial anerkennen, die Effizienz des Cashflows zu verbessern und Betriebskapital freizusetzen. Dies markiert eine bedeutende Veränderung im Treasury-Management, das traditionell ein konservativer Bereich ist, hin zur praktischen Nutzung digitaler Vermögenswerte. Fintechs führen die Einführung digitaler Vermögenswerte an, wobei 31 % bereits Stablecoins für Kunden­zahlungen verwenden und fast die Hälfte eigene Lösungen entwickelt. Im Gegensatz dazu sind Unternehmen vorsichtiger und bevorzugen die Zusammenarbeit mit externen Anbietern. Verwahrung und Sicherheitszertifizierungen sind entscheidend, wobei 89 % der Institutionen Verwahrungsfähigkeiten priorisieren und 97 % Wert auf Sicherheitskonformität legen.