Die Trump-Administration hat einen bedeutenden Schritt unternommen, um Kryptowährungsunternehmen in das US-Bankensystem zu integrieren. Der Währungsprüfer Jonathan Gould hat großen Krypto-Unternehmen, darunter Ripple und Crypto.com, die Erlaubnis erteilt, nationale Banklizenzen zu beantragen. Dieser Schritt zielt darauf ab, frühere Beschränkungen abzubauen, wie etwa die Richtlinien aus der Biden-Ära, die Banken vorschrieben, vor der Beschäftigung mit digitalen Vermögenswerten eine Aufsichtsbehördliche Genehmigung einzuholen. Indem Krypto-Unternehmen direktem Zugang zu den Zahlungssystemen der Federal Reserve gewährt wird, versucht die Regierung, Barrieren zu beseitigen, die institutionelles Kapital am Eintritt in den Kryptomarkt gehindert haben. Diese politische Wende steht im Einklang mit der Arbeitsgruppe des Präsidenten für digitale Vermögensmärkte, die bis Juli 2025 einen Bericht zur Integration von Stablecoins vorlegen soll. Traditionelle Banken befürchten jedoch, dass diese neuen Akteure strenge Kapitalanforderungen umgehen könnten, während sie Zugang zu kritischer Zahlungsinfrastruktur erhalten.