Eine aktuelle Umfrage von Coinbase und EY-Parthenon zeigt, dass 73 % der institutionellen Investoren planen, ihre Allokationen in digitale Vermögenswerte im Jahr 2026 trotz der jüngsten Marktvolatilität zu erhöhen. Die Umfrage, an der 351 institutionelle Entscheidungsträger teilnahmen, ergab außerdem, dass 74 % erwarten, dass die Kryptopreise im nächsten Jahr steigen werden. Fast die Hälfte der Befragten gab jedoch an, aufgrund der jüngsten Marktschwankungen einen stärkeren Fokus auf Risikomanagement, Liquidität und Positionsgrößen zu legen.
Die Umfrage hebt eine Verschiebung hin zu dauerhafteren Betriebsmodellen im Kryptobereich hervor, wobei Institutionen Governance, Compliance und operative Resilienz betonen. Bemerkenswert ist, dass 66 % der Befragten eine Exponierung über Spot-Krypto-ETFs bevorzugen, während 81 % registrierte Vehikel für die Spot-Exponierung favorisieren. Regulatorische Klarheit bleibt ein entscheidender Faktor, wobei 65 % sie als Treiber für erhöhte Bestände nennen, während 66 % regulatorische Unsicherheit als Hauptanliegen betrachten.
Das Interesse an Stablecoins und Tokenisierung steigt ebenfalls, wobei 86 % der Befragten Stablecoins für praktische Anwendungen wie T+0-Abwicklung nutzen oder daran interessiert sind. Darüber hinaus sind 63 % daran interessiert, in tokenisierte Vermögenswerte zu investieren und erwarten erhebliche Auswirkungen auf Handels- und Abwicklungsprozesse in den nächsten Jahren. Die Umfrage unterstreicht die Bedeutung von Compliance und Sicherheit, wobei diese Faktoren nun bei der Auswahl von Verwahrstellen über den Kosten priorisiert werden.
Institutionelle Investoren erhöhen Krypto-Allokationen im Fokus des Risikomanagements
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