Prognosemärkte werden als potenzielle Plattform für die Informationsbeschaffung hervorgehoben, wobei behauptet wird, dass ihre Entwicklung noch in den Kinderschuhen steckt. Ein kürzlicher Vorfall, bei dem das US-Militär den venezolanischen Präsidenten gefangen nahm, hat dieses Konzept in den Fokus gerückt. Eine Adresse, die kurz vor der Operation erstellt wurde, soll Wetten auf verwandte Ereignisse platziert haben, was einen Gewinn von 400.000 US-Dollar einbrachte. Die Idee ist, dass Prognosemärkte als Prämienplattform für Informationen dienen könnten. Wenn beispielsweise der venezolanische Präsident eine Million Dollar darauf gesetzt hätte, dass er innerhalb eines Monats nicht gefangen genommen wird, könnten plötzliche große Wetten auf das Gegenteil auf ein Leck seines Aufenthaltsortes hinweisen. Dieses System könnte verschiedene Personen, von Lieferfahrern bis hin zu Restaurantmitarbeitern, dazu anregen, Informationen bereitzustellen, ohne dass komplexe Netzwerke erforderlich sind, indem einfach finanzielle Anreize geboten werden.