Mastercard wird seine Rolle als "Netzwerkvermittler" zwischen Krypto-Assets und Fiat-Systemen nach der Übernahme des Stablecoin-Infrastrukturunternehmens BVNK stärken, so die Mizuho Investment Bank. Die Übernahme, die mit bis zu 1,8 Milliarden US-Dollar bewertet wird, positioniert Mastercard, sein Zahlungssystem insbesondere im Bereich B2B-Grenzzahlungen, Überweisungen sowie in den Sektoren der Creator- und Gig-Economy auszubauen. Mizuho-Analysten gehen davon aus, dass Stablecoins das Kerngeschäft von Mastercard im Bereich Kartenzahlungen nicht stören, sondern vielmehr die Netzwerkfähigkeiten beschleunigen werden, was schnellere und kostengünstigere 24/7-Geldtransfers ermöglicht. Die Bank hält an ihrer "Outperform"-Bewertung für Mastercard mit einem Kursziel von 666 US-Dollar fest und hebt das Potenzial von Stablecoins hervor, Lücken in Bereichen mit geringer traditioneller Kartenakzeptanz zu schließen. Dieser Schritt steht im Einklang mit einem breiteren Trend, bei dem traditionelle Zahlungsgiganten wie Visa und Stripe Stablecoins übernehmen, was deren wachsende Bedeutung im globalen Zahlungsverkehr signalisiert.