Delaware hat zwei bedeutende Krypto-Gesetzentwürfe vorgestellt, die darauf abzielen, Stablecoins zu regulieren und Banken die Verwaltung digitaler Vermögenswerte in Treuhandfunktionen zu ermöglichen. Der vorgeschlagene Delaware Payment Stablecoin Act, auch bekannt als Senate Bill 19, schreibt vor, dass Stablecoin-Emittenten staatliche Lizenzen erwerben, eine 1:1-Reservehaltung gewährleisten und monatlichen Prüfungen unterzogen werden. Die Gesetzgebung setzt zudem strenge Vorschriften zur Kundenidentifikation (Know Your Customer, KYC) und zur Bekämpfung von Geldwäsche (Anti-Money Laundering, AML) durch, die mit bundesstaatlichen Standards wie dem GENIUS Act übereinstimmen.
Neben den Regelungen für Stablecoins schlagen die Gesetzentwürfe vor, Banken die Verwaltung von Krypto-Assets zu ermöglichen und damit ihre Rolle im Bereich digitaler Vermögenswerte zu erweitern. Gouverneur Matt Meyer betonte die Notwendigkeit dieser Reformen, um sich an die sich entwickelnden Zahlungssysteme anzupassen. Die Vorschläge kommen inmitten laufender bundesweiter Debatten über die Krypto-Regulierung, wobei Delaware darauf abzielt, auf staatlicher Ebene Klarheit zu schaffen. Die Gesetzentwürfe müssen eine Ausschussprüfung bestehen, bevor sie im Landesparlament weiterverfolgt werden.
Delaware schlägt Gesetze zur Lizenzierung von Stablecoins und zur Verwahrung von Kryptowährungen vor
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