Die japanische Finanzdienstleistungsbehörde hat in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus, der Nationalpolizeibehörde und dem Finanzministerium neue Compliance-Richtlinien für die Verwendung von Kryptowährungen bei Immobilientransaktionen herausgegeben. Das Dokument stellt klar, dass Aktivitäten, die den Austausch von Kryptowährungen gegen Fiatgeld oder das Agieren als Vermittler beinhalten, als Krypto-Asset-Börsengeschäft gelten können, das eine Registrierung erfordert, um rechtliche Risiken zu vermeiden. Immobilienfachleute sind verpflichtet, die Know-Your-Customer-(KYC)-Verfahren strikt umzusetzen, die Herkunft der Gelder genau zu prüfen und verdächtige Transaktionen (STRs) zu melden. Darüber hinaus müssen sie Regulierungsbehörden und Strafverfolgungsbehörden über nicht lizenzierte Handelsaktivitäten oder ungewöhnliche Geldflüsse informieren. Grenzüberschreitende Kryptotransaktionen, die 30 Millionen Yen überschreiten, müssen ebenfalls gemeldet werden.