Goldman Sachs prognostiziert für 2026 ein robustes Wirtschaftswachstum in den USA, angetrieben durch Steuersenkungen, reale Lohnsteigerungen und zunehmenden Wohlstand, während die Inflation voraussichtlich moderat bleibt. Laut ihrem Bericht "2026 US Economic Outlook" wird erwartet, dass die Federal Reserve aufgrund von Unsicherheiten auf dem Arbeitsmarkt die Zinssätze sowohl im Juni als auch im September um 25 Basispunkte senkt. Die Bank prognostiziert ein BIP-Wachstum von 2,5 % im Jahresvergleich bis zum vierten Quartal 2026, mit einem Gesamtjahreswachstum von 2,8 %. Die Kern-PCE-Inflation wird bis Dezember auf 2,1 % erwartet, während die Kern-CPI voraussichtlich auf 2 % zurückgehen wird. Die Arbeitslosenquote wird voraussichtlich stabil bei 4,5 % bleiben, obwohl ein Risiko für "arbeitsloses Wachstum" besteht, da Unternehmen zunehmend KI einsetzen, um Arbeitskosten zu senken. Darüber hinaus deutet Goldman Sachs an, dass politischer Druck durch die Zwischenwahlen erhebliche Zollsteigerungen verhindern könnte.