Jim Reid, Leiter der Forschungsabteilung der Deutschen Bank, hat "auffällige Ähnlichkeiten" zwischen den aktuellen globalen Energieentwicklungen und den makroökonomischen Bedingungen vor der Ölkrise der 1970er Jahre hervorgehoben. In einem kürzlich veröffentlichten Bericht stellte Reid fest, dass beiden Zeiträume große Inflationsanstiege um vier bis fünf Jahre vorausgingen, wobei der Iran im Mittelpunkt stand. Der Bericht legt nahe, dass die Möglichkeit einer Wiederholung der Geschichte von der Dauer der andauernden Konflikte abhängt.
Trotz dieser Parallelen weist die Deutsche Bank auf einen wesentlichen Unterschied hin: Während in den späten 1970er Jahren die Inflationserwartungen eskalierten und zu einer aggressiven geldpolitischen Straffung führten, bleiben die langfristigen Inflationserwartungen heute auch nach dem Inflationsanstieg 2022–23 stabil.
Deutsche Bank warnt vor Energie-Marktentwicklungen im Stil der 1970er Jahre
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