Goldman Sachs hat gewarnt, dass der US-Aktienmarkt in dieser Woche weiterhin Verkaufsdruck durch trendfolgende Algorithmusfonds ausgesetzt sein könnte. Trotz einer jüngsten Erholung hat der S&P 500-Index einen kurzfristigen Auslösepunkt durchbrochen, was Commodity Trading Advisors (CTAs) dazu veranlasst, Aktien zu verkaufen. Goldman Sachs geht davon aus, dass diese systematischen Strategien, die sich auf Markttrends statt auf Fundamentaldaten konzentrieren, unabhängig von der Marktrichtung Nettoverkäufer bleiben werden. Das Unternehmen schätzt, dass bei einem erneuten Rückgang des Aktienmarktes in dieser Woche Verkäufe in Höhe von etwa 33 Milliarden US-Dollar ausgelöst werden könnten. Sollte der S&P 500-Index unter 6707 Punkte fallen, könnten die systematischen Verkäufe im nächsten Monat bis zu 80 Milliarden US-Dollar erreichen. In einem stabilen Marktszenario wird erwartet, dass CTAs in dieser Woche etwa 15,4 Milliarden US-Dollar an US-Aktien verkaufen, wobei selbst bei einem Anstieg des Marktes Verkäufe von rund 8,7 Milliarden US-Dollar erwartet werden.