Die Gold- und Silberpreise fielen am Freitag, da der US-Dollar aufgrund schwächer als erwarteter US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe an Stärke gewann. Der Dollarindex stieg auf 99,49, den höchsten Stand seit Anfang Dezember, was die Nachfrage nach Edelmetallen als sicheren Hafen verringerte. Zudem verringerte die gemäßigte Haltung von US-Präsident Trump gegenüber dem Iran die Attraktivität von Gold und Silber weiter. Trotz des jüngsten Rückgangs unterstützen anhaltende geopolitische Risiken im Iran, in Venezuela und Grönland weiterhin die Nachfrage nach sicheren Anlagen. Analysten prognostizieren, dass die Preise für Gold und Silber volatil bleiben werden, beeinflusst von Schwankungen des Dollarindex und einer bevorstehenden Entscheidung des US Supreme Court zu Zöllen, die die Edelmetallmärkte beeinflussen könnte.