Alex Thorn, Leiter der Forschungsabteilung bei Galaxy Digital, hat Bedenken hinsichtlich des CLARITY Act geäußert, eines vorgeschlagenen US-Gesetzes zu digitalen Vermögenswerten, und warnt, dass es zur größten Ausweitung der Finanzüberwachung seit dem Patriot Act führen könnte. Thorns Bericht hebt hervor, dass das Office of Foreign Assets Control (OFAC) neue Befugnisse erhalten könnte, um illegale Vermögenswerte abzufangen, die über die derzeitige Liste der speziell bezeichneten Staatsangehörigen hinausgehen. Das Gesetz, das bis Ende April 2026 einer kritischen Ausschussprüfung unterzogen wird, führt zudem Compliance-Verpflichtungen für Anwendungen der dezentralen Finanzierung ein, trotz Bestimmungen wie dem "Keep Your Coins Act", der den Selbstverwahrschutz gewährleisten soll. Thorn kritisierte auch den Einfluss großer Finanzunternehmen wie JPMorgan und Fortress, die bei der SEC Lobbyarbeit betreiben, um zu verhindern, dass tokenisierte Vermögenswerte eine bevorzugte Behandlung erhalten. Er argumentiert, dass dezentrale automatisierte Market Maker aufgrund ihrer autonomen Funktionsweise nicht als Börsen eingestuft werden sollten. Die legislativen Debatten gehen weiter, wobei zentrale Themen unter anderem das mögliche Verbot passiver Stablecoin-Erträge sind, das Kritiker als zugunsten von Bankinteressen und zum Nachteil des Gemeinwohls ansehen.