Hu Jie, ehemaliger leitender Ökonom bei der Federal Reserve und Professor an der Shanghai Jiao Tong University, hob mögliche Veränderungen in der Fed-Politik hervor, die die Liquidität von Bitcoin beeinflussen könnten. Bei einer Veranstaltung von Huobi bemerkte Hu, dass die Abhängigkeit der Fed von quantitativer Lockerung (QE) nach 2008 die globale Vermögenspreisgestaltung, einschließlich Bitcoin, erheblich beeinflusst habe. Mit dem zunehmenden Interesse der Wall Street an Kryptowährungen ist der Bitcoin-Preis nun empfindlicher gegenüber globalen Liquiditätsbedingungen. Hu schlug vor, dass der neue Fed-Vorsitzende eine politische Wende hin zu quantitativer Straffung (QT) einleiten könnte, was die Marktliquidität verringern würde. Dies könnte sich negativ auf Risikoanlagen wie Bitcoin und US-Aktien auswirken. Er betonte die Bedeutung der Überwachung von Veränderungen in der Bilanz der Fed. Trotz kurzfristiger Mittelumleitungen zu tokenisierten Aktien sieht Hu langfristiges Potenzial für einen erhöhten Kapitalfluss von der traditionellen Finanzwelt zum Kryptomarkt, was Bitcoin und digitalen Vermögenswerten zugutekommt.