Bitcoin könnte laut Markus Thielen, Gründer von 10x Research, auf 55.000 US-Dollar fallen, bevor es sich stabilisiert. Thielen führt den möglichen Rückgang auf den stärkeren US-Dollar zurück, der historisch gesehen Druck auf die Bitcoin-Preise ausgeübt hat. Die restriktive Haltung der Federal Reserve unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh, mit möglichen Zinserhöhungen, hat den Dollar weiter gestärkt, was sich negativ auf Bitcoin auswirkt. Trotz der pessimistischen Aussichten erwartet Thielen einen Markttiefpunkt zwischen Ende August und Oktober. Er nennt globale Liquiditätstrends, makroökonomische Faktoren und saisonale Muster von Bitcoin als Indikatoren für eine mögliche Erholung. Ein Modell, das globale Liquiditätsveränderungen verfolgt, deutet auf Ende August als kritischen Punkt hin, während historische Daten zeigen, dass der September für Bitcoin typischerweise schwach ist, gefolgt von einer Erholung im Oktober.