Der Gouverneur der Federal Reserve, Waller, hat darauf hingewiesen, dass steigende Energiepreise aufgrund von Konflikten im Nahen Osten zur erhöhten Inflation in den USA beitragen. Er befürwortet die Streichung der Formulierung "akkommodierende Haltung" aus zukünftigen geldpolitischen Erklärungen und hebt hervor, dass die Wahrscheinlichkeiten für Zinssenkungen und Zinserhöhungen nun ausgeglichen sind. Waller erwähnte, dass zwar die Möglichkeit zukünftiger Zinserhöhungen besteht, falls die Inflationserwartungen sich lösen, er derzeit jedoch dafür ist, die aktuellen Zinssätze beizubehalten und die Datenveränderungen zu beobachten. Der Fed-Kommentator Nick Timiraos stellte fest, dass Wallers jüngste Äußerungen im Allgemeinen als restriktiv (hawkish) einzustufen sind.