Der neueste Marktbericht von Wintermute hebt die Auswirkungen der restriktiven Wende der US-Notenbank auf die Kryptowährungsmärkte hervor. Die Fed hielt ihren Zinssatz bei 3,50 %–3,75 %, signalisierte jedoch eine straffere Geldpolitik, da die Inflationsrisiken als steigend eingeschätzt werden. Diese Veränderung erhöhte die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im Dezember auf 77 %, gegenüber 24 % vor einem Monat. Die Kryptomärkte reagierten schnell, wobei Bitcoin nahe $67.000 seinen Höchststand erreichte, bevor er auf etwa $62.000 fiel, was einem wöchentlichen Rückgang von 3,8 % entspricht. Auch Ethereum fiel unter $2.000 und stabilisierte sich im mittleren Bereich von $1.700, was einem Rückgang von 1,2 % für die Woche entspricht. Am Wochenende wurden Long-Positionen im Wert von $600 Millionen liquidiert, was ein Ungleichgewicht bei der Hebelwirkung unterstreicht. Trotz einiger BTC-Käufe hat die Nachfrage von ETFs und strategischen Akteuren nachgelassen, wobei sich die Märkte unter geringer Hebelwirkung und leichter Positionierung stabilisieren.