Der Vorsitzende der Federal Reserve, Warsh, kündigte in seiner Antrittspressekonferenz bedeutende Reformen an, die darauf abzielen, die Kommunikationsstrategie der Fed neu zu gestalten. Warsh betonte die Einrichtung spezialisierter Arbeitsgruppen zur Verbesserung der Datenerhebung und zur Optimierung der statistischen Indikatoren der Fed. Bemerkenswert ist, dass er die Praxis der Vorwärtsorientierung ablehnte und es vermied, über zukünftige Zinspfadentwicklungen zu sprechen. Warsh verzichtete auch darauf, persönliche Zinssatzprognosen im Dot-Plot einzureichen, und lehnte es ab, sich zu Marktschwankungen zu äußern. Sein Ansatz signalisiert eine Verschiebung hin zu einer Reduzierung der Politikleitlinien und einer Fokussierung auf institutionelle Reformen.