Der Markt rechnet nach der jüngsten Entscheidung der Federal Reserve aktiv mit der Möglichkeit von zwei Zinserhöhungen bis zum Jahresende. Laut dem "FedWatch" der CME ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed die aktuellen Zinssätze bis Juli beibehält, von 91,0 % vor der Entscheidung auf 64,0 % gesunken. Gleichzeitig ist die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung um 25 Basispunkte von 8,9 % auf 35,1 % gestiegen, und eine Erhöhung um 50 Basispunkte liegt jetzt bei 1 %. Mit Blick auf Dezember ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Zinssätze unverändert bleiben, von 38,2 % auf 14,2 % gefallen. Die Chancen für eine Erhöhung um 25 Basispunkte liegen bei 36,4 %, während eine Erhöhung um 50 Basispunkte deutlich auf 33,8 % von 16,2 % gestiegen ist. Darüber hinaus ist die Wahrscheinlichkeit einer Erhöhung um 75 Basispunkte von 2,4 % auf 13,5 % gestiegen, und eine Erhöhung um 100 Basispunkte liegt jetzt bei 2,1 %, gegenüber 0,1 % zuvor.