Isabel Schnabel, Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank, hat die Notwendigkeit einer Zinserhöhung im Juni betont, unabhängig von möglichen Ergebnissen der US-iranischen Friedensgespräche. Schnabel hob hervor, dass der anhaltende Energieschock die Eurozone erheblich beeinträchtigt hat, wobei die Inflation 3 % erreicht hat und weitere Risiken erwartet werden. Sie stellte fest, dass hohe Energiekosten "Sekundäreffekte" verursachen, die zu anhaltenden inflationsbedingten Druck in verschiedenen Sektoren führen.
Schnabel wies darauf hin, dass die Basisschätzung der EZB bereits zwei Zinserhöhungen beinhaltet, was darauf hindeutet, dass eine einzelne Erhöhung möglicherweise nicht ausreicht, um die Inflationsziele zu erreichen. Die Markterwartungen stimmen damit überein und rechnen mit zwei weiteren Zinserhöhungen sowie einer 50-prozentigen Wahrscheinlichkeit für eine dritte innerhalb des nächsten Jahres. Trotz dieser Prognosen plant die EZB, flexibel zu bleiben und die Politik an die sich entwickelnden Daten anzupassen. Schnabel warnte auch vor möglichen Herausforderungen für das Wirtschaftswachstum aufgrund anhaltend hoher Energiepreise, die den doppelten Druck aus verlangsamtem Wachstum und steigender Inflation verschärfen könnten.
Schnabel von der EZB befürwortet Zinserhöhung im Juni angesichts von Inflationssorgen
Haftungsausschluss: Die auf Phemex News bereitgestellten Inhalte dienen nur zu Informationszwecken.Wir garantieren nicht die Qualität, Genauigkeit oder Vollständigkeit der Informationen aus Drittquellen.Die Inhalte auf dieser Seite stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar.Wir empfehlen dringend, eigene Recherchen durchzuführen und einen qualifizierten Finanzberater zu konsultieren, bevor Sie Anlageentscheidungen treffen.
