Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihr 33. makroprudenziales Bulletin veröffentlicht, das sich auf den Aufstieg tokenisierter Kapitalmärkte und die damit verbundenen Risiken konzentriert. Das Bulletin stellt fest, dass tokenisierte Vermögenswerte auf öffentlichen Blockchains bis Februar 2026 auf eine geschätzte Marktkapitalisierung von 45 Milliarden US-Dollar weltweit angewachsen sind, verglichen mit 8,4 Milliarden US-Dollar Anfang 2024. Die EZB entwickelt aktiv Infrastrukturen, wie die Pontes-Initiative, um Distributed-Ledger-Technologie (DLT) mit ihren TARGET-Diensten für die Abwicklung tokenisierter Transaktionen zu integrieren.
Das Bulletin untersucht auch tokenisierte Anleihen und Geldmarktfonds und hebt die verbesserte Effizienz bei der Emission sowie potenzielle Liquiditätsherausforderungen hervor. Die EZB betont die Notwendigkeit einer regulatorischen Harmonisierung, um die Liquidität auf dem Sekundärmarkt zu verbessern. Darüber hinaus könnte das Wachstum von euro-denominierten Stablecoins im Rahmen von MiCAR die Nachfrage nach Staatsanleihen im Euroraum beeinflussen, wobei die Auswirkungen je nach Emittententyp variieren. Die EZB unterstreicht die Bedeutung der Anpassung regulatorischer Rahmenbedingungen, um den sich entwickelnden Risiken der digitalen Innovation auf den Finanzmärkten gerecht zu werden.
EZB-Bulletin hebt Wachstum und Risiken in tokenisierten Kapitalmärkten hervor
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