Stablecoins haben sich als dominierende Abwicklungsschicht für institutionelle Finanzen etabliert und traditionelle Banksysteme übertroffen. Im Jahr 2025 ermöglichten Stablecoins Transaktionen im Wert von 33 Billionen US-Dollar, was dem Doppelten des jährlichen Zahlungsvolumens von Visa entspricht. Große Finanzinstitute wie JP Morgan und Visa haben Stablecoins wie USDC für Schuldenabwicklungen bzw. Zahlungsabwicklungen übernommen. Die gesamte Marktkapitalisierung von Stablecoins erreichte bis April 2026 317,89 Milliarden US-Dollar, angetrieben durch regulatorische Rahmenwerke wie den GENIUS Act, der die institutionelle Adoption förderte. Circle und Paxos sind die Hauptemittenten von Stablecoins, wobei allein Circles USDC im Januar 2026 Transaktionen im Wert von 8,3 Billionen US-Dollar abwickelte. Diese Stablecoins umgehen traditionelle Bankkanäle, wobei die Verteilung von Unternehmen wie Coinbase und Wintermute übernommen wird. Die Verwahrung wird von Firmen wie Fireblocks gemanagt, die bedeutende Mengen an USDG und USDC halten. Diese Infrastruktur unterstützt große Akteure wie Visa, Mastercard und PayPal, die Stablecoins in ihre Abläufe integriert haben, was einen Wandel hin zu einem effizienteren, rund um die Uhr verfügbaren Abwicklungssystem unterstreicht. Die Stablecoin-Infrastruktur ist auf wenige Anbieter konzentriert, was Fragen zur zukünftigen Diversifizierung aufwirft. Während Institutionen weiterhin auf diese digitalen Vermögenswerte für Abwicklungen setzen, könnte die Abhängigkeit von einer begrenzten Anzahl von Anbietern entweder vertieft oder mit der nächsten Adoptionswelle diversifiziert werden.