Die Nationale Steuer- und Zollbehörde Kolumbiens (DIAN) hat eine neue Resolution eingeführt, die Anbieter von virtuellen Vermögenswerten (VASPs) verpflichtet, ab 2026 detaillierte Nutzerdaten zu Transaktionen zu melden. Dieser Schritt zielt darauf ab, Steuerhinterziehung durch Kryptowährungen einzudämmen, indem er sich an den Crypto Assets Reporting Framework (CARF) der OECD anlehnt, der den internationalen Datenaustausch fördert.
Gemäß der Resolution 000240 müssen VASPs Transaktionen mit Kryptowährungsvermögenswerten melden, insbesondere solche, die 50.000 US-Dollar übersteigen, zusammen mit allgemeinen Nutzerinformationen. Die Frist für die Einhaltung ist auf Mai 2027 festgesetzt, wobei bei Nichtbefolgung Strafen von bis zu 1 % aller nicht gemeldeten Zahlungen drohen. Kolumbianische Nutzer werden geraten, umfassende Aufzeichnungen über ihre Krypto-Transaktionen zu führen, um die Einhaltung dieser neuen Vorschriften sicherzustellen.
Kolumbien verschärft Meldepflichten für Krypto-Dienstleister
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